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Roman Oberauer, Country Managing Director von NTT Ltd. in Österreich (Quelle: NTT/Lehner)
15. Nov 2022

NTT Österreich: So kommen IT-Teams bei der Cloud-Migration nicht ins Schwitzen

Wien, 15. November 2022 – Eines haben alle Cloud-Projekte gemeinsam: Ohne eine gute Planung und ein erfahrenes Projektmanagement-Team stehen Unternehmen auf verlorenem Posten. NTT Ltd., ein führendes IT-Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen, zeigt, wie sich die Migration in die Cloud so gestalten lässt, dass der Betrieb von Anfang an reibungslos läuft. 

Ein Unternehmen, das agil und effizient sein möchte, fragt sich nicht mehr, ob es in die Cloud geht – sondern nur noch in welche und wie. Falsch angegangen, kann die Migration allerdings selbst erfahrene IT-Teams ins Schwitzen bringen. Ohne eine gute Vorbereitung und schrittweise Umstellung auf die neue Umgebung riskieren Unternehmen, mit dem Projekt zu scheitern. Aus Sicht von NTT gilt es, folgende Punkte zu beachten:

  • Ausgangslage analysieren. Viele Unternehmen gehen Cloud-Projekte zu schnell an. Eine schlecht geplante Infrastruktur kann allerdings zu Sicherheitslücken führen und schlichtweg an den eigentlichen Anforderungen des Business vorbeigehen. Unternehmen müssen immer vorab die Anforderungen aus den Abteilungen zusammentragen, den Status quo der IT-Infrastruktur beleuchten und darauf aufbauend ein Zielbild definieren sowie die Roadmap entwickeln. Im Rahmen der Analyse sollten sie unter anderem die folgenden Fragen beantworten: Wie sieht unsere aktuelle IT-Infrastruktur aus? Welche Schnittstellen haben wir? Gibt es veraltete Lösungen, die im Zuge der Migration abgeschaltet werden sollen? Firmen, die diese Punkte im Vorfeld klären und gleichzeitig die notwendige Qualität ihrer Anwendungen und Prozesse sicherstellen, vermeiden bereits die ersten Fallstricke auf dem Weg in die Cloud.
  • Migrationsarchitektur festlegen. Zwar beziehen die meisten Unternehmen die Anbindung von Datenbanken oder anderen Hilfssystemen bei ihren Cloud-Projekten in die Planung mit ein – eines wird aber nach wie vor gerne vergessen: die Legacy IT. Unternehmenskritische Altsysteme sind häufig nicht Cloud-fähig und lassen sich deshalb schwer oder gar nicht migrieren. Zudem macht es wenig Sinn, gut laufende Applikationen einfach per Lift-and-Shift zu verschieben. Ohne die richtigen Anpassungen können Unternehmen nicht von den Mehrwerten einer Public Cloud profitieren und der Betrieb wird mittelfristig sogar oftmals teurer. Damit die Cloud-Migration erfolgreich ist, müssen Unternehmen vorab sogenannte Landing Zones definieren und gestalten. Sie müssen Migrationsarchitektur und Blueprint für den Wechsel der Anwendungen festlegen, wobei es verschiedene Möglichkeiten gibt – von der Übertragung der Systeme, die bereits Cloud-ready sind, bis hin zum sogenannten Full Rebuild, bei dem alle Anwendungen Cloud-nativ neu gebaut werden. Unbedingt vermeiden sollten Unternehmen einen Vendor Lock-in, der durch proprietäre Formate, Betriebssysteme oder Programmierschnittstellen schnell passiert. Ein Multi-Cloud-Ansatz verringert die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.
  • Pilot durchführen und Mitarbeiter involvieren. Es ist sinnvoll, nicht gleich die gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud zu verlagern. Ein Pilotprojekt als Einstieg liefert wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen darüber, welche Anpassungen wo notwendig sind. Dadurch entsteht die Basis für weitere Migrationen. Empfehlenswert ist hier eine kleine Auswahl an repräsentativen Anwendungen. Genauso wichtig ist es, für Alignment innerhalb der Organisation zu sorgen. Das heißt, Unternehmen sollten alle für die Cloud-Migration wichtigen Personen ermitteln und einbeziehen. Je früher für Unterstützung gesorgt wird, desto reibungsloser und schneller läuft die Modernisierung ab. Gleichzeitig ist es sinnvoll, teaminterne Qualifikationen aufzubauen. Damit stellen Unternehmen sicher, dass auch wirklich jeder die Vorteile der Cloud nutzt.
  • Sicherheit- und Governance-Aspekte nicht vergessen. Beim Thema Cloud-Security gilt das Shared-Responsibility-Modell. Die Verantwortung für die Durchführung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ist zwischen Unternehmen und Anbieter quasi aufgeteilt. Der Cloud-Provider muss eine sichere Infrastruktur bereitstellen. Die Verantwortung darüber, wie diese betrieben wird und welche Daten in die Cloud gelangen, liegt aber beim Unternehmen selbst. Gerade für Public-Cloud-Netzwerke bietet sich ein Zero-Trust-Sicherheitsmodell an. Bei diesem Ansatz kommen kontextbezogene Richtlinien, eine kontinuierliche Netzwerküberwachung, Mehrfach-Authentifizierung, Identity Access Management sowie erweiterte Endpunktsicherheit zum Einsatz. Genauso sinnvoll ist ein effizientes Cloud-Governance-Maßnahmenpaket. Es ermöglicht eine valide Steuerung von Ressourcen, Services sowie Daten und erlaubt die Kontrolle über sämtliche organisatorischen und technischen Belange.
  • Transparenz über Kosten und Prozesse gewinnen. Eine Migration in die Cloud bedeutet nicht, dass die laufenden Kosten automatisch sinken. Das liegt einerseits daran, dass während der Migration vorsichtshalber überprovisioniert wird und Möglichkeiten zur Elastizität nicht genutzt werden. Andererseits fehlt oftmals die Transparenz über grundlegende Prozesse, ohne die aber eine Kostensenkung nicht möglich ist. Mit den entsprechenden Werkzeugen, allen voran einem Managementtool, sind Unternehmen in der Lage, hybride und Multi-Cloud-Services zu verwalten. Dazu gehören laut Gartner Lebenszyklusmanagement, Brokering und Automatisierung für verwaltete Infrastrukturressourcen über alle Bereiche hinweg. Die spätere Kostenkontrolle ist damit inklusive.

„In einer Zeit, in der Cyberkriminalität immer professionellere und effizientere Formen annimmt, ist es für ein Unternehmen fatal, überstürzt und planlos an das Thema ‚Cloud-Migration‘ heranzugehen. Eine schlecht vorbereitete Cloud-Migration kann weitreichende Folgen haben – vom Kontrollverlust über die Daten und Anwendungen bis hin zu Sicherheitsverletzungen und Verstößen gegen die DSGVO. Unternehmen sind gut beraten, jeden einzelnen Schritt genau zu planen und das Projekt nicht übereilt voranzutreiben“, sagt Roman Oberauer, Country Managing Director von NTT Ltd. in Österreich. „Wir sehen in unseren täglichen Gesprächen mit Kunden, dass hier schnell die Grenzen der hauseigenen IT-Teams erreicht sind, es fehlen die notwendigen Kapazitäten. Bei einer Cloud-Migration braucht es jemanden, der das große Ganze im Blick behält. Es zahlt sich deshalb aus, einen erfahrenen Partner mit ins Boot zu holen, um nicht später technische Probleme, Sicherheitslücken oder Mehrkosten zu haben, weil die Infrastruktur lückenhaft oder nicht zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Über NTT Ltd.

NTT Ltd. ist ein führendes IT-Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen. Mit einem Umsatz von mehr als 10 Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen in über 200 Ländern und Regionen tätig und beliefert 5.000 Kunden aus verschiedenen Branchen. Durch Technologie und Innovationen gestaltet NTT Ltd. eine sichere und vernetzte Zukunft, die Mitarbeiter, Kunden und Gesellschaften stärkt. Das Unternehmen legt den Grundstein für das Edge-to-Cloud-Networking-Ökosystem von Organisationen, vereinfacht die Komplexität von Workloads in Multi-Cloud-Umgebungen und beschleunigt die Produktivität sowie die Innovation am Edge, an dem Netzwerk, Cloud und Anwendungen konvergieren. Auf dem Weg in eine softwaredefinierte Zukunft unterstützt NTT Ltd. die Kunden mit plattformbasierten Infrastruktur-Services. Als Teil der globalen NTT Gruppe unterstützt das Unternehmen 65 % der Fortune Global 500 und 80 % der Fortune Global 100. Das Leitbild von NTT Ltd. lautet: „We accelerate the connected future.”

Weitere Informationen unter services.global.ntt sowie services.global.ntt/de-de/newsroom.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

NTT Ltd. in Österreich
Pamela Posch
PR & Communications Manager
Tel.: +43 720 380 126 113
presse.at@global.ntt

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