Company News

Virtual Solution Logo
17. Aug 2021

Virtual Solution: Die Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2021 belegen die wichtige Rolle von BYOD-Konzepten bei der Digitalisierung von Behörden

München, 17. August 2021 – Die Ergebnisse der heute vorgestellten, von Virtual Solution unterstützten Studie von wegweiser und des Hertie School Center for Digital Governance beleuchten die überragende Bedeutung der Digitalisierung bei der Verwaltungsoptimierung und zeigen gleichzeitig die wichtigsten Hemmnisse und Handlungsfelder auf.

Die vom Kommunikationsspezialisten Virtual Solution unterstützte Studie „Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2021″ 1 untersucht die zentralen Herausforderungen und die daraus resultierenden Forderungen auf Behördenebene in Deutschland. Verwaltungsinterne Maßnahmen zur Digitalisierung, wie beispielsweise die e-Akte, stehen danach mit weitem Abstand bei fast der Hälfte der Befragten (48%) ganz oben auf der Prioritätenliste. Nimmt man die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG) mit 31% auf Platz 4 knapp hinter einer demografieorientierten Personalpolitik (34%) und der Attraktivität als Arbeitgeber (32%) als weiteres Themenfeld mit dazu, so wird der immense Handlungsbedarf bei der Digitalisierung deutlich.

Diese Befunde korrelieren mit den Antworten auf die Frage nach den wichtigsten Verbesserungsansätzen auf Behördenebene selbst. Dabei gaben 49% der Studienteilnehmer die Digitalisierung interner Verfahren und Entscheidungsprozesse als vorrangiges Maßnahmenpaket an. Die Digitalisierung der Leistungen für Bürger und Unternehmen folgt mit 44% auf Platz 3, hinter der Stärkung der Attraktivität der Behörde als Arbeitgeber (48%).

Die Umsetzung der aktuell verfolgten Initiativen wird dagegen kritisch gesehen. So bewerten jeweils rund die Hälfte der Befragten den Stand der Digitalisierung von 575 Verwaltungsleistungen gemäß OZG, den flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur und den Aufbau eines behördenübergreifenden Portalverbundes mit Nutzerkonten negativ. Die Zustimmung zu den Digitalisierungsfortschritten in der jeweils eigenen Behörde steigt dagegen von 27% im Jahr 2019 auf 48%.

Zusätzlicher Druck wird durch die weiter angespannte Budgetlage aufgrund der Corona-Pandemie erwartet. So gehen 40% der Studienteilnehmer von Einnahmerückgängen aus, während gleichzeitig 38%, respektive 34% eine Steigerung der Digitalisierungs-Ausgaben und -Investitionen erwarten. Der wachsende Kostendruck steigert die Akzeptanz für „Bring Your Own Device“-Modelle (BYOD). Sie werden bereits bei 21% der Behörden eingesetzt. Meistgenannte Gründe dafür sind die höhere Nutzerfreundlichkeit  durch die Nutzung nur eines Smartphones für dienstliche und private Belange (55%), die höhere Zufriedenheit von Mitarbeitern (44%) und die Kosteneinsparungen bei der Anschaffung und Verwaltung von Mobilgeräten (44%). Gleichzeitig machen sich 81% der Befragten bei BYOD Sorgen um die Datensicherheit und 57% um die Einhaltung der Vorgaben durch die Datenschutzgrundverordnung DSGVO. Hier wird der größte Handlungsbedarf gesehen.

Die hohe Relevanz von IT-Sicherheit zeigt sich auch in der generellen Forderung nach verbindlichen und klaren behördenübergreifenden Standards und Lösungen im Bereich Cybersicherheit: 76% der Studienteilnehmer stimmen dem zu und weisen damit auf das größte zu nehmende Hindernis bei der weiteren Digitalisierung von Behörden und Behördendienstleistungen hin.

„Die Studie belegt eindrucksvoll die Zwänge und Herausforderungen, denen sich Behörden bei der Digitalisierung stellen müssen“, erklärt Sascha Wellershoff, CEO bei Virtual Solution. „Die Verbindung von Nutzerfreundlichkeit und IT-Sicherheit ist die wichtigste Voraussetzung für produktivitätsfördernde Konzepte wie BYOD. Sie muss bei sämtlichen Digitalisierungsmaßnahmen von Anfang an mitgedacht und gelöst werden.“

(1) Die am 17. August 2021 vorgestellte Studie „Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2021“ ist eine Vollerhebung der allgemeinen öffentlichen Verwaltung in Deutschland bei 1.346 Behörden aller Verwaltungsebenen. Befragt wurden dabei die obersten Entscheidungsträger und Behördenleiter von Bundes-, Landes-, Landkreis- und Kommunalbehörden. Sie wird als Langzeitstudie seit 2002 durchgeführt.

Falls Sie Interesse haben an dem Fach- und Pressegespräch zur Vorstellung des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2021 teilzunehmen, können Sie sich unter folgendem Link anmelden: https://www.zukunftskongress.info/de/webinar/165

Über Virtual Solution

Virtual Solution ist ein auf sichere mobile Anwendungen spezialisiertes Softwareunternehmen mit Sitz in München und Entwicklungsstandort in Berlin. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt die Applikationen SecurePIM, SecureCOM und die Sicherheitsarchitektur SERA für iOS und Android.

SecurePIM ermöglicht verschlüsseltes und benutzerfreundliches mobiles Arbeiten. Behörden können mit Smartphones und Tablets auf Geheimhaltungsstufen „VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ („VS-NfD“) und „NATO RESTRICTED“ kommunizieren. Für Unternehmen stellt SecurePIM die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf mobilen Geräten sicher und senkt damit die Risiken strafbewährter DSGVO-Verstöße und des Verlustes von Unternehmensdaten.

Virtual Solution wurde 1996 gegründet und beschäftigt rund 90 Mitarbeiter. Alle Produkte der Virtual Solution tragen das Vertrauenszeichen „IT-Security made in Germany“ des TeleTrust-IT-Bundesverbandes IT-Sicherheit e.V. Weitere Informationen unter www.virtual-solution.com.

Kontakt

Virtual Solution AG
Christian Mueller
Blutenburgstraße 18
80636 München
christian.mueller@virtual-solution.com

PR-COM GmbH
Andrea Groß
Sendlinger-Tor-Platz 6
80336 München
Tel.: 089/59997-803
andrea.gross@pr-com.de

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir technisch notwendige Cookies verwenden.
Ich bin einverstanden Mehr Info